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BDE - Systemlösung

Voraussetzung einer Überwachung der Produktionsabläufe sind Rückmeldungen über den aktuellen Stand der Produktion, kurz eine Betriebsdatenerfassung (BDE). Die Rückmeldungen erfolgen in der Standardversion von FoundPlan über direkte Eingaben an Bildschirmarbeitsplätzen. Eine Betriebsdatenauswertung (BDA) ist nicht nur für die Produktionssteuerung von essentieller Bedeutung, sondern auch für die Materialbestandsfortschreibung, mitlaufende Kalkulation und Nachkalkulation, die Qualitätskontrolle, die Instandhaltung für die Wartungsplanung bis hin zu Werkzeugstandzeiten.

Durch die OPTIONALE BDE Systemlösung wird die PPS/ERP Software FoundPlan zu einer ganzheitlichen Systemlandschaft und bietet Ihnen damit Transparenz in der Fertigung in „Real time“.

Es erfolgt die Fertigungsauftragserteilung und Abrechnung direkt in der Produktion an TFT Touchscreen-Terminals. Die Produktionsaufträge werden mit der PPS FoundPlan geplant, über eine Ethernet-Verbindung mit allen erforderlichen Informationen und technologischen Daten direkt am Arbeitsplatz visualisiert und können von dort zeitnah zurückgemeldet werden.

BDE - Modul

Ressourcen - Effizienz

Aus Erfahrungswerten ist bekannt, dass die Materialkosten verarbeitender Industriebetriebe bei ca. 40 – 50%, die Personalkosten mittlerweile im Durchschnitt bei ca. 25% liegen. Viele Betriebe verfolgen mit hoher Priorität und Aufwand die weitere Senkung der Personalkosten. Aber was geschieht hingegen bei den Material- (oder Stoffeinsatz-) kosten – trotz eminent gestiegener Material-, Energiepreise? Die Materialkosten stellen den größten Kostenblock dar und bieten ein beträchtliches Einsparpotential

Aus persönlichen Gesprächen mit Geschäftsführern von KMU, Befragungen von Instituten etc. ergibt sich die eindeutige Aussage: Aktivitäten zur Steigerung der Materialeffizienz werden nicht mit annähernder Intensität verfolgt - wie jene im Bereich der Arbeitsproduktivität!

Und dies trotz der deutlich höheren Potentiale im Material- (Stoff-) Aufwand!

Während die Arbeitsproduktivität seit 1960 um den Faktor 3,5 gesteigert werden konnte, blieb die Entwicklung der Materialproduktivität weit zurück (Faktor
Materialeffizienz - was verstehen wir darunter? Technisch definiert, ist Materialeffizienz die Relation von sämtlichen Materialien / Stoffen, die als Input ins Unternehmen fließen – bezogen auf den Materialanteil in den verkauften Produkten. In einer Stoffstrombilanz fassen wir hierbei sämtliche Rohmaterialien, Vorprodukte, Hilfs-, Betriebsstoffe und Energieverbrauch zusammen.

In den ersten 250 von der demea -> Deutsche Materialeffizienz Agentur, betreuten Potentialanalysen lag das durchschnittliche Einsparpotential bei ca. 220.000 € pro Jahr/Unternehmen. Bezogen auf den Umsatz der Unternehmen belaufen sich die Einsparmöglichkeiten auf durchschnittlich 2,5 %. Nunmehr liegt es an den Unternehmen, diese Chancen aktiv aufzugreifen!

Die Materialeffizienz-Projekte werden durch das BMWI großzügig gefördert. Antragsstellung auf Projektförderung kann ausschließlich über akkreditierte Leitberater erfolgen.
Die Projektförderung gilt nur für KMU gemäß den EU-Kriterien (Anzahl Mitarbeiter < 250; Jahresumsatz < 50 Mio. Euro) -mit einer Ausnahmeregelung für Unternehmen bis max. 1.000 Mitarbeiter.

Die Beratung erfolgt in zwei Leistungsstufen:

    Leistungsstufe 1 - Potentialanalyse
typische Inhalte: Stoffstromanalayse, Ermittlung der Materialverluste, materialeffiziente Produktgestaltung, Vorschlag geeigneter Maßnahmen

    Leistungsstufe 2 - Vertiefungsberatung
typische Inhalte: detaillierte Maßnahmenplanung, vertiefte Analyse von Einsparpotenzialen, fachliche Umsetzungsbegleitung, Beratung zu Fördermöglichkeiten.

Die Förderung erfolgt über Gutscheine, die 50 Prozent der Ausgaben für die Beratung abdecken. Sie sind damit vollwertiges Zahlungsersatzmittel. Der Wert des Gutscheins beträgt für eine Potenzialanalyse bis zu 17.000 €, für eine Vertiefungsberatung bis zu 80.000 € abzüglich des Gutscheinwertes der Potentialanalyse.

Somit ergibt sich mit dem VerMat-Programm ein sehr interessanter und lukrativer Einstieg für Unternehmen, die
• ihre Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern und
• einen umweltrelevanten Beitrag zum ressourcenschonenden Materialeinsatz leisten möchten.

Ressourceneffizienz

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